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Darf ich mal in die Runde fragen, wie denn sich genau das Berufsbild eines Homöpathen gestaltet, ist das eine geschützte Bezeichnung und was man muss man da im Vorlauf machen? Mich interessiert einfach was hinter dem Beruf an sich steckt und wie lange man denn auch so eine ausbildung machen muss um sich offiziell als Homöopath bezeichnen zu dürfen?

Wäre toll wenn sich hier jemand besser auskennt und mir auch mehr dazu erzählen kann, wie man das wird und wie man diesen Beruf ausübt, frage mich auch gerade ob es viele Homöopathen insgesamt gibt.
Gefragt in Medizin von (740 Punkte)

2 Antworten

+1 Punkt
Da muss man unterscheiden zwischen Österreich und Deutschland.

In Deutschland kann das jeder machen. In Österreich gibt es dafür eine eigene Ausbildung.

Das ist dann eine mehrjährige Ausbildung, die sich auch nur an Ärzte, Hebammen und Apotheker richtet, Wenn man da also keine Ausbildung in diese Richtung hat, darf man auch die Ausbildung zum Homöopathen machen. In Österreich ist es also geschützt, denn nicht jeder Mensch darf diese Ausbildung machen und ohne dieser Ausbildung darfst du dich auch nicht so bezeichnen. Wenn du dich mehr darüber informieren willst dann lies bei der ÖGHM, der Österreichischen Gesellschaft für homöopathische Medizin nach. Die hätten auch einen Blog auf homöopathie-verstehen.at.

In Deutschland gibt es so etwas nicht bzw. dort ist das nicht nur auf Ärzte, Hebammen und Apotheker beschränkt. Dort gibt es aber auch die Bezeichnung als Heilpraktiker. Was man dazu machen muss und was man dann letztlich alles machen darf, weiß ich leider nicht. Denke dazu findest du aber auch etwas im Internet.
Beantwortet von (3.9k Punkte)
Das war mir gar nicht bewusst ehrlich gesagt, es gibt eben so viele differenzierte Meinungen im Netz dazu, wie man zu dieser ausbildung gelangt und wie damit umgegangen wird, dass es aber letzltich auf einer schulmedizinischen Ausbildung beruht hätte ich gar nicht gewusst. Das ist ja auch schon mal schon sehr abgesichert, also in Österreich zumindest. Wie lange dauert denn so eine Zusatzausbildung im Schnitt?
Ja da hast du recht, denke mir einerseits ist es wirklich Unkenntnis der Menschen über die Ausbildung und andererseits wird da sicher oft nicht zwischen Deutschland und Österreich unterschieden und dann einfach angenommen es ist überall so wie in Deutschland. Ist es in dem Fall aber eben nicht.

In Österreich gibt es eine Ausbildung dafür und auch nicht jeder wird dazu zugelassen, ohne medizinische Ausbildung wird das eben nichts.

Die Ausbildung dauert 6 Semester, also schon eine sehr lange Ausbildung. Wie lang dann die Menschen wirklich brauchen, also ob e sin Mindeststudienzeit geht, weiß ich leider nicht.
Darf ich dich denn auch noch fragen was dieser ÖGHM genau macht, sind die denn das ausbildungzentrum des ganzen, oder wie? Das habe ich denke noch ncht verstanden.

Ich finde das übrigens gut, dass dies wirklich auch auf eine vorher abgeschlossene Ausbildung beruht, ich meine da kann man dann im Notfall immer entscheiden welche Massnahmen man denn tätigt, man ist ja eben ausbegildet dazu.

Hast du denn selbst auch schon mal positive Erfahrungen im Bereich Homöopathie gemacht? Also an dir selbst oder auch bei deine eigenen Familienkreisen?
Das ist eine Vereinigung, also soweit ich weiß die größte Vereinigung von homöopathischen Ärzten in Österreich. Neben der Ausbildung steht da sicher auch die Repräsentation nach außen im Fokus.

Wird dann auch so etwas wie die Vertretung der Ärzte sein gegenüber offiziellen Stellen und sicher auch Zwischenglied zwischen Gesundheitsministerium und den Ärzten.

Also im Grunde so etwas wie Ärztekammer, Gewerkschaft oder so etwas in der Richtung.

Ja in Österreich kann man nicht einfach so daherkommen und sagen man ist Homöopath, da braucht man die Ausbildung dazu.

Ja ich habe mal Tropfen bekommen. Da war ich aber noch ein Kind, daher kann ich dir nicht wirklich sagen für was die waren.
Ich finde ja sowieso, das hat einen schlechten Ruf, aber letztendlich steckt da eine ganze Wissenschaft dahinter, daher auch die Zusammenlegung mit der Ausbildung als Arzt und ich finde es gut, vor allem wenn man chronische Krankheiten hat oder ähnliches, dass man damit auch immer ansetzen kann, das aber beides ineinander fliesst und auch ganz klar ist, dass man natürlich nicht bei allem dies einsetzen kann, dass man Fehlendes nicht ersetzen kann, aber es ist ja denke ich nicht immer so, dass man sich für entweder schulmedizinisch oder homöopathisch entscheiden muss, oftmals kann dies ja auch komplementär eingesetzt werden.
Der schlechte Ruf basiert dann aber auf der Unwissenheit der Menschen. Wenn es dafür eine extra Ausbildung gibt, die ja nicht gerade kurz ist, das nur Menschen machen können, die davor schon eine Ausbildung im medizinischen Bereich gemacht ahben, ändert das doch vieles.

Denke dem sind sich die Menschen ja gar nicht bewusst und denken deshalb so darüber. Wenn man das wissen würde, dann kommt man ja gar nicht zu dem Schluss.

Ich glaube so wird es ja auch angeboten, also als komplementär zur Schulmedizin. Warum also nicht Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie durch Homöopathie lindern? Wenn sich beides ergänzt und man so dem Menschen helfen kann ist das doch super. Da steht ja dann eh ein ausgebildeter Arzt dahinter.
Das ist genau der Ansatz des Ganzen, dass der Mensch ganzheitlich gesehen wird in der Homöopathie, auch als Indivduum mit eigenen Vorlieben und Geschmäckern und allem, und darauf kann man die homöoparthische Behandlung sehr gut abstimmen und es ergänzt sich eben, du hast Recht das ist viele nicht klar und die tun dies als Humbug ab, aber auch ohne sich richtig informiert zu habenm was hinter dem Berufsbild und der Ausbildung auch steht. Hoffe ich konnte zur Beantwortung deiner Frage beitragen, aber wie gesagt sieh dir die Seite an, da findest du wesentlich mehr Infos alsi ch jetzt schreiben kann.
0 Punkte
Also nach meinem Kenntnisstand gibt es in Deutschland das Berufsbild des Homöopathen nicht direkt bzw. eine Ausbildung dazu. Es gibt Berufe (und zwar Heipraktiker und Ärzte), die Homöopathie als Behandlungsform anbieten können. Das heißt, du müsstest vorher entweder Medizin studieren oder eine Ausbildung zum Heilpraktiker absolvieren.
Beantwortet von (9k Punkte)
Dass es einen Unterschied gibt wusste ich, wie der genau aussieht leider nicht. Ich kenne mich mit der Situation in Österreich einigermaßen aus, da meine Cousine in Österreich Medizin studiert und die sich auch für die Homöopathie interessiert.

Weißt du denn was die Ausbildung zum Heilpraktiker umfasst?

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