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Mein Cousin und seine Frau planen schon seit längerer Zeit, ein Haus zu bauen und langsam aber sicher nimmt das Projekt auch Form an, letztens haben wir uns beim Familienessen unter anderem über Umwelt und so weiter unterhalten und sie meinten, dass ihnen das beim Hausbau auch ein wichtiger Aspekt ist. Gerade geht es wohl vor allem auch um den Aspekt des Heizens, das wollen sie auch umweltfreundlich umsetzen und meinten deswegen, sie tendieren im Moment wohl zu einer Wärmepumpe. Ich kenne mich nicht soo gut aus, würde aber gern auch etwas mithelfen und suche deswegen ein paar Infos dazu, hat jemand von euch gebaut und heizt auch mit einer Wärmepumpe? Das lässt sich doch auch mit einer Photovoltaikanlage kombinieren oder - und wäre deswegen auch eine sehr umweltfreundliche Heizmethode? Weiß jemand, wie viel so eine neue Pumpe ungefähr kostet und auf was man generell achten sollte?
Gefragt in Bauen & Renovieren von (1.1k Punkte)

5 Antworten

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Auf Nachhaltigkeit zu setzen, finde ich beim Bauen ganz wichtig. Geht natürlich um die Umwelt, aber schon auch darum möglichst wenig Energie zu verbrauchen und bezahlen zu müssen, finde ich. In meinem Elternhaus wird noch mit Öl geheizt, was nicht so toll ist. Mein Bruder, der vor wenigen Jahren gebaut hat, hat sich für eine Wärmepumpe von Vaillant in Kombination mit einem Passivhaus entschieden. Die Heizkosten sind erstaunlich niedrig, eine PV-Anlage wird in den kommenden Jahren noch dazu kommen und die Kosten noch weiter senken.

Die Anschaffungsfaktoren hängen, wie so oft, von verschiedenen Faktoren ab. Aber man darf nicht vergessen, dass das nur ein Aspekt ist und dass sich durch die niedrigen laufenden Kosten so eine Anschaffung natürlich auch schneller wieder amortisiert.

Haben sich die zukünftigen Bauherren denn schon einmal fachmännisch beraten lassen?
Beantwortet von (2.3k Punkte)
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Die Kosten für eine Wärmepumpe sind natürlich abhängig von der Größe der benötigten Anlage- grundsätzlich würde ich aber die Dimensionierung groß genug wählen, also nicht an der unteren empfohlenen Auslegung des Heizungsbauers arbeiten. Wichtig ist sicherlich, dass die Wärmepumpe eine sehr hohe Modulation aufweist- also einen großen Arbeitsbereich hat. Von gering bis stark.

Das Thema Photovoltaik mit einer Wärmepumpe zu verbinden, sieht im ersten Moment interessant aus- wenn man aber bedenkt, dass die beiden "Maschinen" völlig antizyklisch- also ihre Voll-Last jeweils in der entgegengesetzten Jahreszeit haben, relativiert sich der Nutzen schon. Denn eine Hausdach-PV dürfte im Bereich 7 kWp dimensioniert sein, das bedeutet eine Spitzenleistung (natürlich in den sonnenstarken Jahreszeiten" von ca. 7 kW Momentan-Arbeitsleistung. Im Winter, wenn die PV-Anlage eher schwächelt, zieht aber wiederum die Wärmepumpe maximal an.

Grundsätzlich also: Wärmepumpe muss von kleiner bis großer Leistung arbeiten können, PV immer maximalst dimensionieren.
Beantwortet von (140 Punkte)
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Da die Kosten für eine Wärmepumpen von verschiedenen Faktoren abhängt, lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Im ersten Schritt kannst du dich ja erst Mal ein wenig informieren. Seiten wie diese hier bieten einiges an Infos. Im Anschluss solltest du einen Beratungstermin bei einer Fachfirma vereinbaren. Diese kann dir dann auch ein ganz konkretes Angebot erstellen.

Beantwortet von (1.9k Punkte)
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Wirklich fachmmännisch beraten lassen haben sie sich noch nicht, aber ich glaube es ist auch ganz gut wenn man erst ein bisschen einen Überblick hat, damit man dann auch spezifischere Fragen stellen kann. Am Wochenende gehen wir aber auf die Energiesparmesse in Wels, ich denke da kann man einiges an Info sammeln und sich dann danach eventuell an einen Hersteller direkt wenden. Vaillant hat zumindest in Wien Showrooms habe ich gesehen, sowas finde ich interessant, da diese ganzen Sachen für mich alle so abstrakt sind dass ich mir nur wenig drunter vorstellen kann. Wenn  man die Geräte dann so vor sich sieht ist das sicher hilfreich. Ich habe mir schon fast gedacht, dass die Anschaffungskosten da extrem unterschiedlich sind, je nachdem für welche Alternative man sich entscheidet. Ich denke auch dass man ja nicht gleich eine PV-Anlage dazubauen muss, man kann das ja auch noch nachholen. Kommt vermutlich auch drauf an wo & wie das Haus steht?
Pinoccio, gut zu wissen das mit der Modulation, ich denke der Hersteller weiß dann sowieso auch am besten, mit was man da arbeiten sollte? Wenn ich so ein Projekt planen würde, will ich ja auch nicht unbedingt die billigste Lösung, sondern die, die auf lange Sicht am besten funktioniert. Da dürfen die Anschaffungskosten ruhig etwas höher sein, wenn es sich auf Dauer auszahlt. Würdest du denn generell davon abraten, das mit einer PV zu kombinieren?

Beantwortet von (1.1k Punkte)
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Selbst mache ich das meistens auch so, dass ich mich erst mal in ein Thema einlese, Informationen zusammentrage und mir eventuell auch Fragen notiere. Wenn man gut vorbereitet in eine Beratung geht, kann man ja immer mehr mitnehmen. Das mit dem Showroom klingt gut, waren die Bauherren denn schon dort?

 

Photovoltaik kann man sicher bei Bedarf auch noch nachrüsten. Kenne sowohl Leute, die das gleich beim Bauen mit anschaffen, als auch andere, die das später noch nachholen. 

Beantwortet von (2.3k Punkte)
Ja, ich würde das auch so handhaben, ich denke wenn man einen Beratungstermin macht und schon etwas Ahnung hat, kann man ja wie gesagt auch spezifischere Fragen stellen und so. Aber es geht hier ja nicht um mich und jeder da eine unterschiedliche Herangehensweise. Ja, die haben da wohl relativ schnell einen Termin bekommen und haben sich dann bei Vaillant nochmal beraten lassen eben in dem Showroom, ich weiß aber nicht genau wie die aktuelle Lage ist, damals haben sie zu einer Luftwärmepumpe tendiert aber ich weiß nicht, ob sich da jetzt was dran geändert hat.
Das ist natürlich auch ein Punkt, den man bedenken muss, klar. Je mehr Informationen man sammelt, desto eher können sich die eigenen Vorstellungen auch nochmal wandeln. Schön auf jeden Fall, dass sie bei Vaillant so umfangreich beraten wurden! Was Energiequellen angeht, kann ja neben der Luft auch noch Erde oder Wasser verwendet werden. Gerade was Erde angeht, glauben manche, dass es wegen der Gartenbepflanzung nicht geht, dabei gibt es bei Flächenkollektoren auch andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel Ringgrabenkollektoren. Was ich an Wärmepumpen im Sommer noch zusätzlich praktisch finde, ist, dass man einige auch zur Raumkühlung nutzen kann!
Das mit der Raumkühlung habe ich gelesen, das ist wirklich super praktisch. Vor allem bei den Temperaturen, die wir im Sommer teilweise mittlerweile haben. Aber bis ich ein eigenes Haus baue (falls ich das überhaupt jemals machen werde) ist es ja noch eine Weile hin. Und den Rest der Planung darf da jetzt sowieso mein Cousin übernehmen. Danke für deine Hilfe!

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